Matlab-Femset

Einführungsbeispiel, ergänzt um typisches Postprocessing

Der Kern-Algorithmus der Finite-Elemente-Methode berechnet bei Problemen der Elastostatik die Verformungen an den Knoten des Netzes. Die wichtigste Aufgabe des Postprocessing ist die Berechnung von Zustandsgrößen in den Elementen (Spannungen, Schnittgrößen, ...).

Hier wird am Einführungsbeispiel (ebenes Fachwerk) gezeigt, wie aus den Knotenverschiebungen die Stabkräfte berechnet werden können.

Es wird eine MATLAB-Funktion Stabkraefte2D.m geschrieben, die die Koordinatenmatrix xy, die Koinzidenzmatrix km, die Elementparametermatrix ep und die Matrix der Knotenverschiebungen uv als Input-Parameter übernimmt. In einer Schleife über alle Elemente wird stets zunächst die Element-Steifigkeitsmatrix über die FEMSET-Interface-Funktion elemat_m angefordert. Aus der Verschiebungsmatrix uv wird der Element-Verschiebungsvektor aufgebaut, das Produkt aus Element-Steifigkeitsmatrix und Element-Verschiebungsvektor liefert die Element-Knotenkräfte (Gleichung (15.3) in Dankert/Dankert: “Technische Mechanik”). Aus den beiden Knotenkräften eines Knotens wird die Stabkraft berechnet:

Im MATLAB-Script EinfBsp3.m wird Stabkraefte2D aufgerufen, wenn die Verschiebungsberechnung mit femalg_m erfolgreich war:

 

Nach Berechnung der Stabkraefte werden die Werte in das Command Window ausgegeben. Die MATLAB-Funktion drawfw2dsk zeichnet noch einmal das Fachwerk in ein neues Graphik-Fenster, wobei Zug-, Druck- und Nullstäbe farblich unterschieden werden:

Zum Download verfügbar:  EinfBsp3.m , drawfw2d.m, drawfw2duv.m, Stabkraefte2D.m, drawfw2dsk.m
und
femalg_m.dll, elemat_m.dll

Homepage MatlabFemset

www.JuergenDankert.de

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nkert.de